Das Ssenyimba-Memorial-Projekt Bildung bedeutet nicht nur, lesen, schreiben und rechnen zu können, sondern auch, Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung zu erkennen und offen für neue Denkweisen zu werden. Wer Schulbildung genießt, hat auch in ländlichen Gebieten eindeutige Vorteile, die er häufig an seine gesamte Familie weitergeben kann. In Zusammenarbeit mit den Bewohnern von Mazinga ist ein Schulprojekt entstanden, mit dem den Kindern ein Weg zur Eigenständigkeit in ihrer Region ermöglicht wird. |
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Über die Schule Derzeit werden in der Ssenyimba Memorial School nach jüngsten Anbauten rund 210 Schüler in acht Klassenstufen und einer weiterführenden Berufsschule unterrichtet. Elf staatlich ausgebildete Lehrer sind angestellt, die mit ihren Familien auf dem Schulgelände leben. Die neuen Unterrichtsräume wurden von den Dorfbewohnern in Eigenleistung gebaut, lediglich der Lehm für die Ziegelsteine und sonstige Materialien (Dachabdeckungen, Zement und Holz) wurden gestellt. Sinn dieser Vorgehensweise ist noch vor dem Einsparen von Ausgaben vor allem, die Familien in den Prozess der Entwicklung aktiv einzubeziehen und so eine größtmögliche Identifizierung mit dem Projekt zu schaffen. Mittlerweile sind neun Vollzeit- und zwei Halbzeitlehrer angestellt. Seit Ostern 2005 gibt es eine weiterführende Berufsausbildung für fortschrittlichen Ackerbau, eine Schreinerausbildung ist geplant. |
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