| Amina Nayiga: Ich komme aus Bwanga. Ich wache gegen fünf Uhr morgens auf und gehe mit einem 20-Liter-Kanister zur Wasserstelle. Danach wasche ich mich, bete und gehe zur Schule. Ich esse kein Frühstück, weil ich keine Zeit habe, es zuzubereiten. Zum Abendessen gehe ich nach Hause. An Sonnabenden und Sonntagen muss ich im Garten arbeiten, weil ich an den anderen Tagen zu spät von der Schule heimkomme. |
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Florence Nassuna: Anmerkung: |
![]() Florence mit ihrem Lunchpaket |
| Rashida Nalubegga: Ich bin 11 Jahre alt, mein Vater heißt Medi Ssenabukya. Ich lebe mit meiner Tante in einer zwölfköpfigen Familie in Kabanga, etwa zwei Kilometer von der Schule entfernt. |
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| Ben Yiga: Ich habe Fußball gespielt und meinen Fuß an einem Stein verletzt. Die Wunden werden mit Kräutern behandelt. Das dauert lange. Rita, Bens Schwester, geht zur gleichen Schule. Ihre Mutter hat sechs Kinder: einen Jungen und fünf Mädchen. Ihr Einkommen bestreitet sie durch den Verkauf von Bananen und der Aufzucht von Schweinen. Kochbananen (Matoke) sind das Grundnahrungsmittel in Buganda, dem größten Stammesgebiet Ugandas. Aber manchmal ist die Trockenzeit so lang, dass die Bevölkerung auf dem Land auf Saisongemüse wie Cassava oder schlecht wachsende Süßkartoffeln zurückgreifen muss. Ritas Mutter hat bereits überlegt, ob sie nicht auch Hühner züchten sollte, aber deren Aufzucht dauert fünf bis sechs Monate, eine lange Zeit, in der kein Verdienst in Aussicht steht. |
![]() Bens Fußverletzung |
![]() Mit dem Kanister wird Wasser geholt, an der Tonne wird gewaschen |
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| Irene Nassamula: Ich litt vor einem Jahr an Malaria und bin von der Behandlung noch kränker geworden: Durch die Injektion ist mein Bein lahm geworden. Manchmal tut das Bein sehr weh, aber manchmal ist es wieder ok. Meine Eltern sorgen jetzt für die Behandlung. |
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Fatuma Nakintu: |
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Cathy Nabanja: Cathys Mutter braut das traditionalle Bier und webt Körbe, um das Geld für ihre Kinder zu verdienen. Sie hält auch ein paar Tiere: Ziegen und Schweine. Aber sie haben gesundheitliche Probleme, so dass die meisten Ziegen vor einiger Zeit gestorben sind. Sie sagt, dass im Augenblick Ziegen einen guten Preis erzielen: etwa 20.000 Ugandische Shilling (10 €) bekommt sie für eine Ziege. Bis das Tier verkauft werden kann, ist es in der Regel etwa 3 Jahre alt. Cathys Mutter erzählt auch, dass es in der Gegend nicht viele Moskitos gibt – trotzdem werden die Kinder manchmal krank. Sie bringt sie zum Kitovu-Hospital, einem der großen Krankenhäuser im Umkreis (es hält eher den Vergleich mit einer Krankenstation). |
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Anmerkung: |
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